9.10.2026 Berlin – Großdemo „Ausbauen statt Ausbremsen!“

Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Energiewende,

wenn Unternehmen eines Boom-Sektors demonstrieren, läuft etwas grundfalsch. Wer eine ganze Wachstumsbranche mit über 436.000 Beschäftigten gegen sich aufbringt, muss sich schon ziemlich anstrengen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat auch das geschafft. Denn CDU, SPD und CSU haben im Bundeskabinett gemeinsam ein Gesetzespaket beschlossen, das den Erneuerbaren schwer schadet und das unsere Abhängigkeit von fossilen Energien und ihren Preisschwankungen zusätzlich verschlimmert.

Die geplanten Gesetze der schwarz-roten Regierung drohen den Ausbau der Erneuerbaren massiv auszubremsen und damit einer Zukunftsbranche enorm zu schaden. Auch Bürgerenergiegenossenschaften würden mit diesen Gesetzen verunsichert und finanziell geschädigt.

Ausbauen statt Ausbremsen - Demo Berlin 9.10.2026

Am Freitag, dem 9. Oktober, geht die Erneuerbaren-Branche in Berlin auf die Straße,  Unternehmen, Beschäftigte, Bürgerenergiegenossenschaften und Verbände, gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Industrie und Zivilgesellschaft. Ihr Ziel ist es, den Abgeordneten vor Augen zu führen, was bei Katherina Reiches EEG-Novelle und ihrem Netzpaket auf dem Spiel steht. Die Erneuerbaren Energien sind Grundlage für unseren wirtschaftlichen Wohlstand, Versorgungssicherheit und einen enkeltauglichen Planeten.

Hilf uns, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt! Geh mit auf die Straße. Demonstrier am 9. Oktober für unsere Zukunft!

Und schreibe an deine Bundestags-Abgeordneten, dass sie gegen diese Gesetze stimmen sollen und Änderungen verlangen sollen.

Demonstration: Erneuerbare Energien: Ausbauen statt ausbremsen! 
Wann? Freitag, 9. Oktober 2026, 14 Uhr
Wo? Berlin, Reichstagswiese

Eine Gruppe von Ewerg eG wird vor Ort mit dabei sein.

für die Demo am 9.10. in Berlin organisiert die Fa. Wust-Wind und Sonne nun einen kostenlosen Bustransfer.
Folgende Zustiegsmöglichkeiten sind geplant:
6:00 Uhr, Wust Firmengebäude, Energie-Allee 1, 91459 Markt Erlbach
7:00 Uhr, Neudorf Pendlerparkplatz, Jurastraße, 91257 Pegnitz-Neudorf
Die Rückfahrt von Berlin ist für 18:00 Uhr geplant.

Eine Anmeldung ist über diesen Link möglich:

https://www.wust-wind-sonne.de/unternehmen/anmeldung-demo Da wird zwar nur der Name und die Telefonnummer abgefragt, ich empfehle allerdings auch die Mail-Adresse dazu zu schreiben.

Weitere Infos zur Demo gibt es hier:

https://buendnis-erneuerbare-energien.de/

18.04.2026 – Großdemo gegen Angriff auf die Energiewende!

Widerstand gegen die Pläne von Ministerin Reiche aus der Mitte der Gesellschaft in München, Hamburg, Berlin und Köln

In unserem letzten aktuellen Blogbeitrag am 3. März wiesen wir auf die Gefahr hin, dass die Gesetzespläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche drohen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf Jahre hinaus unwirtschaftlich zu machen bzw. bisherige Regelungen zur finanziellen Absicherung von netzengpassbedingten Abregelungen abzuschaffen (Redispatch-Vorbehalt).


Ohne gesicherte Einnahmen bzw. Entschädigungen bei Abregelungen könnten wir als Bürgerenergiegenossenschaft viele Projekte zukünftig nicht mehr realisieren und keine Reinvestitionen tätigen. 

Dabei ist vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts im Nahen Osten und der explodierenden Öl- und Gaspreise – so wie bereits 2022 klar: Es braucht mehr und nicht weniger erneuerbare Energien!

Erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von Autokratien und Krisen, sorgen für günstige und stabile Energiekosten und für Wertschöpfung vor Ort. Dazu muss der dezentrale Ausbau der Erneuerbaren weitergehen, denn wir werden in Zukunft mehr und nicht weniger Strom verbrauchen als heute. Und damit auch ein schneller Ausbau des Stromnetzes.

Was können wir tun? – Gemeinsam agieren statt ohnmächtig zusehen!

Quer durch die Gesellschaft formiert sich Widerstand gegen die Pläne. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Verbände bringt diesen Widerstand am Samstag, 18. April um 12:00 Uhr mit Demonstrationen für die erneuerbaren Energien auf die Straße: in Berlin, Hamburg, Köln und München. Siehe hier: Link

Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft sind aufgerufen, sich hier zu beteiligen.
Mitglieder von Bürger:innen-Energiegenossenschaften, Umweltschutz-, Klimaschutz- und Energiewende-Vereinen & -Initiativen, Mieter:innen, Hauseigentümer:innen, Mitarbeiter:innen aus Unternehmen der Erneuerbaren Energien und dem Handwerk.
Denn es geht nicht „nur“ um das Klima und eine kostengünstige Energieversorgung, sondern um Zehntausende von Arbeitsplätzen.  

Beteiligen Sie sich an den Großdemos am 18. April.

Es müssen viele sein, damit ein starkes Signal an die Bundesregierung zur Änderung der Pläne gesandt wird. 
Auch seitens der EWERG möchten wir uns daher mit einer möglichst großen Gruppe an der Demonstration in München beteiligen. 

Start der Demonstration an der Siegessäule ist um 12:00 Uhr. 

Wenn Sie an einer gemeinsamen Anreise bzw. der Teilnahme an der Demo in München interessiert sind, dann melden Sie sich bitte unter demo_mch@ewerg.de 

Aktuell ist die Anreise per Bahn geplant (Deutschland- bzw. Bayern-Ticket-geeignet):

Abfahrt in Erlangen um 8:03 Uhr mit RE14 – Weiterfahrt/Zustieg in Nürnberg um 8:39 Uhr mit RE16 – Ankunft in München um 11:11 Uhr (Bevorzugte Verbindung, damit wir rechtzeitig in München sind)

EWERG-Workshop 29.03.2025: Durchbeißen durch das Solarspitzengesetz

Das war schwere Kost, aber wir haben uns durchgebissen: Das geplante Solarspitzengesetz, noch ganz druckfrisch, war Thema unseres halbjährlichen Workshops, zu dem sich die Aktiven der EWERG wieder im Ukama-Zentrum getroffen haben. Schön, dass zum ersten Mal die Altdorfer Ortsgruppe mit dabei war.

Die Kardinalsfrage: Wie wirkt sich dieses umfangreiche Paket auf unsere Arbeit aus? Kann es verhindern, dass klimafreundlicher Solarstrom immer häufiger abgeregelt und finanziell kompensiert werden muss? Und wird es den Ausbau kommunaler Netze und den Zubau von Speichern beschleunigen?

Wir sind hier vorsichtig optimistisch, der Ausbau der Sonnenenergie darf schließlich nicht am eigenen Erfolg scheitern. Wichtig für die EWERG-Aktiven ist, dass Photovoltaik nicht ausgebremst wird und dass es weiter den Anspruch auf Anschluss ans Netz gibt. Vom Solarspitzengesetz, so ein Ergebnis des Workshops, versprechen wir uns, dass alle Akteure flexibler werden. Das Thema Stromspeicher wird die Genossenschaft künftig ebenso beschäftigen wie der Mieterstrom und Ladeinfrastruktur.

Auf dem Foto sind ehrenamtliche Aktive aus allen Regionalgruppen zu sehen, sowie Vorstandsmitglieder, die am Workshop im UKAMA-Zentrum teilgenommen haben.

Dass unsere Treffen im Ukama-Zentrum der Jesuiten, einem Ort der sozial-ökologischen Transformation, stattfinden können, ist übrigens nachgerade ideal. Die Klimawende wird so nicht nur als Energieumbau verstanden, sondern als gesellschaftliche Weiterentwicklung im Aktivem Tun. Deshalb passen wir als Bürger:innen-Energiegenossenschaft gut ins Ukama.

Die nächsten offenen Monatstreffen der EWERG-Regionalgruppe Nürnberg dort sind jeweils um 18:30 Uhr am 2. April, 7. Mai, 4. Juni und 2. Juli.

Die Monatstreffen der Fürther EWERG-Regionalgruppe, die unseren ersten Workshop vor einem halben Jahr organisiert hat, finden immer im Zukunftssalon Fürth statt.

Den nächsten regionsübergreifenden Workshop organisieren dann die Erlanger.

Jetzt geht’s los: Interesse an der Anteilszeichnung bekunden!

Ab sofort ist das Interessenbekundungsverfahren für das 1,3 MWp PV-Dachanlagen-Projekt in der Kilianstraße in Nürnberg eröffnet!

Interessierte können bis zum 17. Mai 2024 ihr Interesse an der Zeichnung von Anteilen unserer Genossenschaft zur Finanzierung des Projektes melden.

Wie bei uns üblich, kommt hier das sog. Zwiebelschalen-Prinzip zur Anwendung. Zeichnungsvorrang haben Bürgerinnen und Bürger aus der Projekt-Kommune. In diesem Fall somit Nürnberg.

Informationen zum Projekt gibt es hier: Link

Zur Interessenbekundung geht es hier: Link

Wir freuen uns auf zahlreiches Interesse!

12. April 2024: Lerne EWERG kennen bei der Nachhaltigkeitskonferenz vom Umweltamt Nürnberg auf AEG

Was muss sich ändern, damit nachhaltigeres Leben in der Stadt möglich ist? Wer kann hier ein Motor sein und was sind Barrieren, die Wandel bremsen? Mit dem Fokus auf die Nachhaltigkeitsziele Energie, Wasser und Klimaschutz gehen die Veranstalter:innen vom Umweltreferat der Stadt Nürnberg und die Teilnehmer:innen diesen Fragen auf der Konferenz am 12. April auf den Grund.

Nach den ganzen spannenden Beiträgen, die ihr auf der offiziellen Seite findet, finden von 17:30 Uhr bis 20 Uhr während des Get-Together auch viele Infostände von spannenden Akteuren der Klimawende statt. Wir als Regionalgruppe Nürnberg der EWERG eG haben da einen Infostand zu unserer Bürger:innen-Energiegenossenschaft.

Hier könnt ihr euch aus erster Hand über uns und alle Möglichkeiten informieren:

  • Unser PV-Dachprojekt in der Kilianstraße: hier erfahrt ihr, wie ihr euch in den nächsten Tagen an der Finanzierung beteiligen könnt, indem ihr Genossenschaftsanteile erwerbt.
  • Du hast ein großes Dach, das geeignet sein könnte für eines der nächsten Bürger:innen-PV-Projekte? Stell es uns vor! Auch wenn es nicht dir gehört, sondern z.B. eurem Sportverein.
  • Du möchtest selbst mit bei uns aktiv werden? Sprich uns an!
Ewerg-Kommunikationsgruppe
EWERG-Kommunikationsgruppe

Einige von uns werden vor Ort sein. Unseren Stand könnt ihr gut an unserem Roll-Up erkennen.

Aus drei wird eins – Akteure und Akteurinnen der Energiewende aus Nürnberg und Fürth schließen sich der Erlanger Genossenschaft EWERG an

Die Zeit drängt, wir müssen die Energiewende voranbringen! Ausgerechnet Nürnberg, der größte Player in der Region, rangiert bei der Solarenergie auf einem beschämenden Platz 62 unter 71 deutschen Großstädten (Quelle: Bundesnetzagentur). Das muss sich schleunigst ändern.

Die gute Nachricht: noris.solar, in Nürnberg neu formiert, treibt ab sofort zusammen mit einer ebenfalls neu gegründeten Gruppe für  Stadt und Landkreis Fürth die Erneuerbaren voran. Ohne Konzerne, sondern in Bürgerhand, nachhaltig und fair.

Gemeinsam sind wir stark: Unter dem Dach der 2012 gegründeten EWERG, deren 360 Mitglieder bereits 2,8 Millionen Euro investiert haben, wird es nun auch auf Nürnberger und Fürther Dächern endlich schneller vorangehen. Ein Nürnberger Photovoltaik-Großprojekt ist schon im Köcher.

Warum diese Fusion? Sie spart organisatorischen Aufwand und Kosten, die Aktiven können sich darauf konzentrieren, Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Erster Schritt wird eine PV-Anlage mit 1000 kW Leistung auf einem Hallendach im Nürnberger Norden sein. Das entspricht etwa der PV-Leistung von 140 Reihenhäusern. Weitere geeignete Dächer von Industrie-, Wohn- und Gewerbeimmobilien werden dringend gesucht, damit CO₂-freier Strom dort produziert werden kann, wo er gebraucht wird.

Die Nürnberger Gruppe noris.solar wird künftig als Regionalgruppe Nürnberg in der EWERG eG geführt.


In gleicher Weise die Gruppe für Stadt und Landkreis Fürth als Regionalgruppe Fürth.

Kontakt via:

EWERG eG: https://www.ewerg.de/kontakt/

RG Nürnberg (noris.solar): RG_Nuernberg@ewerg.de

RG Fürth: RG_Fuerth@ewerg.de