Sonnenenergie für die Sonnenstraße
Ende gut, alles gut: Vor gut einem Jahr beschloss der Vorstand der Fürther Kirchengemeinde Sankt Paul, die Energie der Sonne zu nutzen und gemeinsam mit der Bürger:innen-Energiegenossenschaft EWERG als Projektpartner zwei Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach der Kita in der Sonnenstraße zu installieren.
Pfarrer André Fischer sagt dazu: „Mich als Pfarrer hat die Idee, die Energie der Sonne für unsere Kinder zu nutzen, begeistert. Wir können damit eine Gabe der Schöpfung, der wir so viel abverlangen, sinnvoll verwenden. Für die Wahl des Partners EWERG sprach und spricht immer noch das Prinzip Bürgerenergie.“ Aber auch die Kommunikation auf Augenhöhe, die Zuverlässigkeit und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit sympathischen Menschen findet der Pfarrer positiv.

Freudiges Ereignis: Vertreter von Kirchengemeinde und EWERG auf dem Solar-Dach der Kita in der Fürther Sonnenstraße. Foto: EWERG
Durch die eigene PV-Anlage der Kirchengemeinde – die EWERG betreibt auf einem großen, verpachteten Teil des Daches eine zweite (Volleinspeise-)PV-Anlage – werden die jährlichen Ausgaben für Strom in der Sonnenstraße um rund ein Drittel reduziert. Weitere Erlöse bringt die Einspeisung von überschüssigem Strom.
Anders gesprochen: Die Kosten der Anlage amortisieren sich innerhalb der nächsten 13 Jahre. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer von 25 Jahren zahlt die Anlage danach fast nochmal so lange direkt auf das Konto der Kirchengemeinde ein. Wertvolles Kapital, das auch den Kindern zugute kommt.
Mindestens genauso wichtig ist der durch die CO2-Reduzierung erzielte Klimaschutz und damit die Bewahrung der Schöpfung.
